Hochkarätiger Chirurgie-Kongress in Langen

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150 Teilnehmer aus dem In- und Ausland kamen zur 18. Tagung der Rhein-Main AG Minimal-Invasive Chirurgie in Langen. (Foto: LPR)

18. Tagung der Rhein-Main AG Minimal-Invasive Chirurgie begeistert 150 internationale Fachteilnehmer in der Neuen Stadthalle Langen

Bereits zum 18. Mal hatte die Asklepios Klinik Langen zum Fach-Kongress der Minimal –Invasiven Chirurgie eingeladen. So international wie in diesem Jahr war die Tagung Minimal-Invasive Chirurgie Rhein-Main“ jedoch noch nie. Kongresspräsident Dr. A. Buia, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie der Asklepios Klinik Langen war es gelungen unter Einbindung der deutschen, österreichischen und Schweizer Fachgesellschaften für Minimal-Invasive Chirurgie gut 50 hochkarätige internationale Spezialisten der minimal- invasiven Chirurgie als Referenten und Gastoperateure für die Tagung zu gewinnen. Kein Wunder, dass dieser Fachkongress auf ein riesiges Interesse stieß und über 150 Teilnehmer aus dem In- und Ausland anzog. Für ein außergewöhnlich spannendes Kongressprogramm sorgten auch in diesem Jahr die 3D-Übertraungen von sieben verschiedenen Live-Operationen aus den OP – Sälen der Langener Asklepios Klinik in die Neue Stadthalle Langen.

Dabei wurden neue OP-Techniken vorgestellt, das Vorgehen der Operateure von Spezialisten im Kongresssaal moderiert und im Plenum von den Teilnehmern diskutiert. Ein wissenschaftliches Vortragsprogramm, bei dem aktuelle Studien, Neuerungen und spezifische Problemstellungen der Minimal-Invasiven Chirurgie vorgestellt wurden, bestimmte den zweiten Kongresstag.

Besonderer Fokus auf Ausbildung und Förderung des medizinischen Nachwuchses

Ein besonderer Fokus des Kongresses lag in diesem Jahr zudem auf der Ausbildung und Förderung des medizinischen Nachwuchses. Parallel zu den Podiumsdiskussionen am zweiten Kongresstag fand ein spezielles Programm für junge Chirurginnen und Chirurgen statt, bei dem die jungen Mediziner in einer Vielzahl von „Hands-On“ Kursen und speziellen Vorträgen ihre theoretische und praktische Expertise in der Minimal-Invasiven Chirurgie erweitern konnten.

Die „MIC Tagung“ in Langen gehört mittlerweile zu den größten Veranstaltungen mit Fokus auf die minimal invasive Chirurgie innerhalb Deutschlands und ist zu einem festen Bestandteil in der Kongresslandschaft für Minimal-Invasiven Chirurgie geworden. „Wir brauchen solche medizinischen Fachveranstaltungen auch außerhalb der Metropolen, denn der fachspezifische Austausch führt dazu, dass die Spezialisten ihr Wissen permanent erweitern können – und das dient zuallererst dem Wohl der Patienten“, so Jan Voigt, Geschäftsführer der Asklepios Klinik Langen.

Die Minimal-Invasive Chirurgie
Minimal-Invasive Chirurgie. (Foto: LPR)

Minimal-Invasive Chirurgie wird auch Schlüssellochchirurgie genannt. Im Unterschied zum klassischen „Schnitt“ von bis zu 30 cm schafft der Operateur bei dieser Technik den Zugang zu den erkrankten Organen über mehrere 5-10 mm kurze Schnitte. Durch diese kleinen Schnitte führt er eine Mini-Kamera und -Operationsinstrumente ein. Die Bilder der Kamera werden auf einen Monitor im OP überspielt, so dass der Operateur die Instrumente von außen führen kann. Die Vorteile liegen auf der Hand: kleinere Schnitte bergen ein geringeres Infektionsrisiko, verminderten Wundschmerz, die Patienten genesen schneller und können früher entlassen werden.

Die Übertragung hochpräziser Bilder aus dem Körperinneren ist mittlerweile auch in 3D-Optik ermöglich. Wird diese Technik angewendet, tragen die Operateure die dafür notwendigen 3-D Brillen

(Text: PM LPR)