Rodgauer Baggerseepiraten schießen Gummersbach II aus der Halle

360
Der erst 17-jährige Nils Haus bei einem seiner 5 Treffer. (Foto HSG Rodgau Nieder-Roden)

HSG Rodgau Nieder-Roden erwischt beim 35:26 gegen die Oberbergischen einen echten Sahnetag

Die kurze Verschnaufpause während der „tollen Tage“ hat den Drittliga-Handballern der HSG Rodgau Nieder-Roden gutgetan. Denn im ersten Spiel nach der einwöchigen Auszeit zeigten die „Baggerseepiraten“ gegen den VfL Gummersbach II eine sehr starke Leistung und schossen den direkten Konkurrenten um den 4. Tabellenplatz auch in dieser Höhe verdient mit 35:26 aus der Rodaustrom Sportarena.

Weil dort tags zuvor die traditionelle Bildungsmesse über die Bühne gegangen war, trafen die Schützlinge von Trainer Jan Redmann zu ungewohnter Stunde (sonntags ab 16.30 Uhr) auf ein Team, das zuletzt so etwas wie die Torfabrik der 3. Liga Südwest war. In fünf von sechs Partien des Jahres 2023 hatte der Nachwuchs des Handball-Renommierklubs aus dem Oberbergischen zwischen 38 und 41 Treffer erzielt und dabei 11:1 Punkte eingefahren. Die Rodgauer, die das Hinspiel unnötig mit 23:26 verloren hatten und deshalb Revanchegelüste hegten, waren also gewarnt – und von der ersten Spielminute an hellwach.

Zwar erzielte Gummersbach das erste Tor vor gut 400 Zuschauern, doch das sollte gleichzeitig die letzte Führung der Gäste an diesem Spätnachmittag bleiben. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (3:3/7.) setzten sich die Gastgeber binnen vier Minuten auf 7:3 ab, weil vor allem ein HSGler herausragend agierte: Marco Rhein. Der Kapitän und Torwart entschärfte allein in der ersten Hälfte elf – zum Teil völlig freie – Würfe des Gegners und baute damit seine Vorderleute nachhaltig auf.

Die zeigten mal wieder eine ebenso giftige wie kompromisslose Abwehrarbeit und zogen damit der hochgelobten Offensive der Gummersbacher Reserve schon früh den Zahn. Und wie die Rodgauer den Talentschuppen des zwölffachen deutschen Meisters, fünffachen Pokalsiegers und elffachen Europapokalsiegers im Angriff nicht zur Entfaltung kommen ließen, hatten sie auch fast immer eine passende Antwort auf die sehr unangenehme 3:2:1-Deckung der Gäste parat.

Mal setzten sich die starken HSG-Rückraumschützen Henning Schopper, mit elf Treffern erfolgreichster Werfer, und Johannes von der Au (5) durch, mal brachten sie ihre Mitspieler in Position, und weil auch die hochprozentig trafen, setzten sich die „Redmänner“ über 12:7 und 15:8 bis zur Halbzeitsirene auf 20:12 ab. Zum Zungeschnalzen war dabei der Kempa-Trick Schoppers auf Pass von Filip Brühl zum 19:11. „Die zweiten 15 Minuten der ersten Hälfte haben meine Jungs nahezu perfekt gespielt“, war Jan Redmann nach der Partie voll des Lobes über diese Phase.

Doch auch nach dem Seitenwechsel hatte der Rodgauer Coach kaum Grund zur Kritik. Zwar gelangen der 2. Mannschaft des Vereins für Leibesübungen die ersten beiden Tore im zweiten Durchgang, doch danach nahmen wieder die Hausherren das Heft des Handelns in die Hand. Beim 28:18 (41.) lagen sie erstmals mit zehn Treffern in Front, und diese deutliche Führung gaben die HSG-Cracks auch im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte nicht mehr ab – auch wenn gegen Ende des Spiels im Gefühl des sicheren Sieges ein wenig die Konzentration nachließ.

Dennoch war der Rodgauer Übungsleiter sehr zufrieden mit der Darbietung seiner Mannschaft. „Wir haben gegen einen starken Gegner über weite Strecken richtig gut gespielt“, so Redmann, der außer für seine Keeper Marco Rhein auch für den fünfmal erfolgreichen Youngster Nils Haus ein Sonderlob parat hatte: „Er hatte nicht nur keinen Fehlwurf, sondern auch in der Abwehr zwei wichtige Ballgewinne verbucht. Das war super!“ Mindestens genauso wie über die Leistung seiner Spieler freute sich der Trainer indes darüber, „dass wir jetzt den direkten Vergleich mit Gummersbach gewonnen haben“.

Dank des Erfolgs über die Oberbergischen, deren Coach Goncalo Miranda sich übrigens als fairer Verlierer zeigte („Die HSG hat ein sehr gutes Spiel gemacht und deshalb verdient gewonnen“), kletterten die „Baggerseepiraten“ in der Tabelle mit nunmehr 27:17 Zählern auf Rang 4 der 3. Liga Südwest – und diese Platzierung wollen sie bis zum Saisonende nicht mehr abgeben, „weil wir uns damit für die Pokalrunde qualifizieren würden“, wie Redmann betonte. Allerdings wartet auf sein Team schon am kommenden Samstag, 4. März, die nächste hohe Hürde, denn dann muss die HSG ab 19.30 Uhr beim Tabellensiebten HG Saarlouis (23:21 Punkte) antreten, gegen den im Hinspiel erst nach hartem Kampf ein 30:26 Erfolg gefeiert werden konnte.

Es spielten gegen Gummersbach: Marco Rhein (TW), Philipp Bludau (TW), Philipp Keller, Ben Seidel (2), Simon Brandt (1), Henning Schopper (11/4), Nils Haus (5), Florian Stenger (4), Niklas Roth (2), Philip Wunderlich (2), Johannes von der Au (5), Filip Brühl (2), Maarten Broschek und Niklas Geck (1).

21:21 im Hessenderby gegen die HSG Gedern/Nidda: Baggerseepiratinnen mit dem nächsten Unentschieden
Pia Magnago beim Wurf. (Foto: HSG)

Vor der Partie hatte Ergün Sahin diverse Poster mit emotionalen Spielszenen des Teams in der Kabine aufgehängt. Die kleine Motivationsspritze für die Damen der HSG Rodgau Nieder-Roden schien ihre Wirkung zu entfalten. Fünf Minuten vor dem Ende führten seine Schützlinge gegen die Gäste aus der Wetterau mit 21:18. „Da hätten wir das Ding eigentlich eintüten müssen“, erkannte Sahin. Doch Gedern/Nidda holte auf, glich in der Schlussminute zum 21:21 aus. Im Anschluss wurde das Hessenderby erst richtig dramatisch. 15 Sekunden vor dem Ende befanden sich die Baggerseepiratinnen im Angriff – Jana Göbel kam beim Abschluss zu Fall. „Da hätte es einen Siebenmeter geben müssen“, schimpfte der Rodgauer Trainer. Stattdessen wechselte der Ballbesitz, es drohte sogar der Knockout. Allerdings konnte Gedern/Nidda in den letzten Sekunden aus dem Vorteil kein Kapital mehr schlagen.

Ergün Sahin wollte die umstrittene Szene jedoch nicht als Ausrede für den Punktverlust gelten lassen. „Letztlich fehlte uns die Abgezocktheit“, resümierte er. Schon in der ersten Halbzeit hätten sich die Baggerseepiratinnen absetzen können. Vor über 200 Fans in der RODAUSTROM Sportarena stand die Abwehr wie eine Eins und vorne wurden gute Chancen herausgespielt. Der Lohn war zu diesem Zeitpunkt eine verdiente 12:7-Führung (23.). „Danach sind wir leider nicht mehr so konsequent gewesen“, beobachtete Sahin. So holte Gedern/Nidda sukzessive auf und konnte kurz vor dem Pausentee zum 12:12 egalisieren (29.). Im zweiten Abschnitt begannen die Rodgauerinnen dann wieder konzentrierter. Die Begegnung blieb aber zunächst eine enge Kiste, bis Nieder-Roden in der 54. und 55. Minute besagten Drei-Tore-Vorsprung herausspielte.

Dass es am Ende nicht zum Sieg reichte, hing auch mit schwindenden Kräften zusammen. Ein wirkliches Mannschaftstraining war zuletzt kaum möglich. „Unser Kader ist durch die Verletzungen von Leyla Götz, Tamay Adanir, Lea Statzner und Lena Eckardt kleiner geworden“, betonte Ergün Sahin. „Andere Spielerinnen wie Laura und Katharina Keller gehen auf dem Zahnfleisch, stellen sich in den Dienst der Mannschaft.“ Er lobte Jana Schilling, die eigentlich ihre Karriere beendet hatte, aber in diesem wichtigen Spiel neuerlich einsprang und aushalf. „Angesichts der Umstände bin ich sehr stolz auf die Mädels, ihren Einsatz und die Moral, mit der sie die Situation annehmen“, sagte Sahin. „So gesehen ist der Punkt ein Gewinn, der uns beim Kampf um den Klassenerhalt nochmal sehr nützlich sein kann.“ In der Kabine wäre nämlich noch ein bisschen Platz für ein weiteres emotionales Poster, eines mit Happy End.

B-Juniorinnen – SG Bruchköbel 19:17 (9:7)

Mit einer großen kämpferischen Leistung sicherte sich die weibliche B-Jugend der Baggerseepiraten endlich auch die ersten Punkte zu Hause und konnte mit dem 19:17 Sieg auch das zweite Derby gegen die SG Bruchköbel in der Oberliga Gruppe 1 für sich entscheiden.

Die Vorzeichen im Vorfeld des Duells der beiden Kellerkinder waren klar: Nur mit einem Sieg würden die Mädels von Katharina Keller und Christina Burgard (leider zeitgleich mit dem Damen 1 im Einsatz) den vorletzten Platz absichern und die rote Laterne vermeiden. Doch die Bedingungen waren alles andere als günstig: In ungewohnter Halle (Dudenhofen) kämpfte zunächst das Orga-Team mit Anlaufschwierigkeiten, ehe die Partei mit Verspätung dann endlich angepfiffen wurde. Auf Seiten der Rodgauerinnen schmerzte der Ausfall von Paula Kratz (Kniebeschwerden) und Hannah Tasker (Auslandsaufenthalt) doch sehr, aber die Mädels um Kapitänin Laura Weißbach gingen dennoch ambitioniert zu Werke, bekamen das Angriffsspiel von Bruchköbel nach Anlaufschwierigkeiten immer besser in den Griff und hatten in Torfrau Finja Degoutrie einen sicheren Rückhalt, der gleich zu Beginn zwei Siebenmeter entschärfen konnte.

Abwehrchefin Liv Weiß zeigte sich auch im Angriff von ihrer besten Seite und die jungen Wilden von der C-Jugend verstärkten ihr Team nach Kräften. So ging es nach 25 Minuten mit einem 9:7 in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff dann die stärkte Phase der Baggerseepiratinnen: Konzentriert wurden Angriffe abgeschlossen oder waren nur durch Foul und Strafwurf zu bremsen. Laura Weißbach vollstreckte alle Siebenmeter sicher und so führten die Mädels (dieses Mal von Katja Simon gecoacht) scheinbar sicher mit 12:8. Doch Bruchköbel gab nicht auf, nutzte die zunehmende Nachlässigkeit in der Abwehr konsequent aus und kam so Tor um Tor wieder heran. Ab dem 12:12 entwickelte sich so ein echter Schlagabtausch mit vielen verletzungsbedingten Unterbrechungen. Knapp drei Minuten vor dem Ende konnte Kreisläuferin Clara Klein beim Stand von 17:17 einen Abpraller sicher verwerten und als Laura Weißbach kurz vor Schluss den 19. Treffer erzielte gab es auf der Bank und im Fanblock der HSG kein Halten mehr. Am Ende stand mit dem 19:17 ein hart erkämpfter, aber verdienter Erfolg zu Buche

Am kommenden Samstag geht die Saison 2022/2023 dann mit der Auswärtspartie bei der HSG Kirchhof zu Ende. Im Hinspiel unterlagen die HSG-Mädels nur knapp mit 22:23 und rechnen sich durchaus Chancen auf einen Überraschungserfolg aus

Es spielten: Finja Degoutrie (TW), Lea Yildirim (TW), Paula Valta (TW), Pauline Waskow, Elisa Multani, Laura Weißbach (11/5), Lenia Beike (1), Hanna Graf, Liv Weiß (3), Julia Renchen (1), Clara Klein (1), Katharina Born (2), Milla Kapaurer, Emma Schandin.

Hinspiel-Sieg im Viertelfinale zur Hessischen mB-Jugend Meisterschaft mit 18:17
gegen die JSG Dreiburgenstadt

Im ersten Duell um den Einzug ins Final-Four konnten sich die Baggerseepiraten in der heimischen RODAUSTROM Sportarena knapp mit 18:17 gegen den Kontrahenten aus Nordhessen der JSG Dreiburgenstadt behaupten. Ein Spiel auf Augenhöhe, das die Baggerseepiraten in den letzten Minuten mit 18:17 für sich entscheiden konnten.
Es zeichnete sich von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe ab. Die Baggerseepiraten gingen mit 1:0 und 2:1 in den Anfangsminuten in Front. Die mB-Junioren von der JSG Dreiburgenstadt blieben dran, konnten ausgleichen und blieben bis kurz vor dem Pausenpfiff mit jeweils einem Treffer in Führung. Kurz vor der Halbzeitpause dann noch der Ausgleich für die Baggerseepiraten. Ein Hin und Her und Her und Hin. Die Abwehrreihen bestimmten das Spiel, keine der Konkurrenten konnte sich entscheidend absetzen. Ein körperbetontes, aber faires Spiel.

Nach der Pause kamen zunächst die Baggerseepiraten etwas besser ins Spiel. Ab und an konnten die Baggerseepiraten einen Zwei-Tore-Vorsprung erzielen, der aber immer wieder verkürzt und ausgeglichen wurde. In der Schlussminute dann das glücklichere Ende für die mB-Junioren aus Nieder-Roden. Mit 18:17 konnte das Hinspiel im Viertelfinale um die hessische mB-Junioren Meisterschaft gewonnen werden. Ein kleines Polster, das es im Rückspiel zu verteidigen gilt. Heute war die Abwehrleistung mit einem überragenden Torwart der Garant für den knappen Vorsprung.

Am kommenden Samstag (4.) ab 16 Uhr steht das Rückspiel in der Gensunger Kreissporthalle, Sportplatzstraße auf dem Programm. Cheftrainer Andre Seitz wird seine Mannen wieder bestes vorbereiten. Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle können die Baggerseepiraten auch diese Hürde schaffen. Nochmal alles reinhängen, Verantwortung übernehmen, über den eigenen Schatten springen, so kann das gelingen. Traut Euch, Ihr habt das Zeug dazu. Auch diejenigen, die noch nicht so im Rampenlicht gestanden haben. Der Trainer gibt euch das notwendige Vertrauen, auch wenn nicht alles gleich klappen sollte. Glaubt an Eure Fähigkeiten. Nutzt diese einmalige Chance.

Es spielten bzw. waren dabei: David Helfrich (TW), Max Poth (TW), Philipp Scariot, Hugo Hoffmann, Tim Weiland, Hannes Weber, Ben Horlebein, David Böhm, Niklas Klein, Sören Müller, John Koch Moran, Janis Marenholz Malte Broschek und Anton Geyer.

mB2-Junioren: Ohne große Mühe zum 43:14-Erfolg gegen die JSG Hainhausen /Obertshausen-Heusenstamm

Die mB2-Junioren konnten einen weiteren Erfolg in ihrer Gruppe gegen die JSG Hainhausen/Obertshausen-Heusenstamm in Dietzenbach mit 43:14 einfahren. Es war ein unspektakulär eingefahrener Sieg ohne große Gegenwehr, der auch weitaus hätte höher ausfallen können.

Von Anfang an nahmen die Baggerseepiraten das Heft des Spiels in die Hand. Über ein 7:3 in der 12. Minute wurde beim Stand von 14:7 die Seiten gewechselt. Dem schnellen Konterspiel der Baggerseepiraten konnte die JSG nichts entgegensetzen. Ihrerseits nutzte die JSG die ein und andere Unaufmerksamkeit in der Deckung der Baggerseepiraten.

Die zweite Halbzeit ein ähnliches Bild. Die Baggerseepiraten wurden kaum gefordert, spulten ihr Programm ab, Anspiele über Außen und den Kreis, schnelles Konterspiel wie in der ersten Hälfte. Die Partie konnte schließlich mit 43:14 zu Gunsten der Baggerseepiraten beendet werden.

Robert Scariot, der die Baggerseepiraten heute coachte, konnte zufrieden nach Hause fahren. Zwar wurden zu viele Chancen vergeben, ein paar zu viele Torchancen der Gegner zugelassen, aber unter dem Strich bleibt ein deutlicher Sieg.

Am Sonntag, 12. März, um 12.30 Uhr steht das letzte Heimspiel der Saison in der
RODAUSTROM Sportarena in der Wiesbadener Str. gegen die HSG Maintal auf dem Programm. In diesem Spiel kann mit einem Sieg der erste Platz in der Gruppe uneinholbar erreicht werden.

Es spielten: Wali Ashrati (TW), Elias Koch Moran (TW), Philipp Scariot, Tim Weiland, Dennis Kvashchenko, Jan-Eric Großlaub, John Koch Moran, Hugo Hoffmann, Malte Broschek, Anton Geyer, Yannick Gaubatz und Jason Hardrick.

HSG Kahl/Kleinostheim – mC1 30:23 (14:11)

Zum letzten Saisonspiel reiste die männliche C-Jugend der HSG Rodgau Nieder-Roden zum Erstplatzierten der Oberliga, der bislang ungeschlagenen HSG Kahl/Kleinostheim. Die zurückliegenden Spieltage haben bewiesen, dass sämtliche Teams der Gruppe auf gutem Niveau spielen und in keiner Begegnung zwei Punkte sicher sind. So kann die Knaf-Truppe ohne Druck nach Unterfranken reisen. Zielvorgabe trotzdem: Alles in die Waagschale werfen. Vielleicht sogar Punkte mit nach Hause nehmen?

Es beginnt ein konzentriertes, schnelles Spiel vor etwa 60 Zuschauern. Die Heimmannschaft erwischt direkt den besseren Start. Die Piraten scheitern vor allem am starken Torhüter. Alleine 13 freie geworfene Bälle finden in den ersten 25 Minuten nicht ins Tor. Doch die Piraten lassen nicht locker. Beide Trainerteams taktieren und variieren clever, während ihre Teams ihr komplettes Repertoire auf dem Feld abrufen. Zur Halbzeitpause zeigt die Anzeigetafel 14:11 für die Gastgeber. Die Rodgauer wittern eine kleine Chance, alle sind gut im Spiel.

Nach fünf torlosen Minuten direkt nach der Pause kann sich jedoch der Gegner deutlicher absetzen. Die C-Jungs finden erst spät im Spiel Wege, um gegen den Torhüter aus Kahl erfolgreich zu sein. Bis zum Ende des Spiels vereitelt er mit einer starken Leistung 20 klare Torchancen. Am Ende gewinnt der Favorit mit 30:23 verdient.

Die Handballfans in der Halle treten nach einem spannenden Spiel auf Topniveau die Heimreise an. „Die Jungs können stolz auf ihre Leistung sein. Sie haben Moral bewiesen, über 50 Minuten gegen einen starken Gegner alles eingesetzt und die Vorgaben der Bank gut umgesetzt. Heute war nicht mehr drin, wir sind trotzdem sehr zufrieden mit der Entwicklung aller Spieler über die Saison hinweg.“, sagt Trainer Andi Knaf. Die beiden Punkte bleiben in Kahl/Kleinostheim. Beide Teams verabschieden sich jedoch mit einer starken Leistung aus der Saison und geben Vorfreude auf die kommende Runde.

Für das C2 Team stehen noch zwei Spielbegegnungen im Kalender: Am 5. März um 14 Uhr auswärts gegen die SG Hainburg II und am 19. März in der RODAUSTROM Sportarena gegen die HSG Hanau II.

Gespielt haben: Lenny Hardrick (TW), Gabriel Iacob (TW), Paul Christan, Emil Fritsch, Jonas Gernoth, Victor Gruhl, Niklas Jäschke, Till Kleinsorge, Bennet Knaf, Luca Möller, Luca Stark, Nico Weiland.

mC2-Jugend a.K. – JSG Buchberg 2 a.K. 32:24 (16:14)

An ungewöhnlicher Spielstätte, in der Bulauhalle in Niederrodenbach, fand am letzten Wochenende das Heimspiel der männlichen C2-Jugend gegen Buchberg statt.

Den besseren Start ins Spiel erwischten unsere Jungpiraten und gingen schnell mit 3:1 in Führung. Der in der eigenen Halle spielende Gast aus Buchberg stellte sich aber in der Folge besser auf die Angriffe der HSG ein und es entwickelte sich bis zur Halbzeit ein offener Schlagabtausch. Buchberg konnte dabei bis zur Mitte der 1.Hälfte die Angriffe effektiver abschließen und ging beim Stande von 8:10 erstmals mit 2 Toren in Führung. In den folgenden Minuten besinnte sich die HSG jedoch auf ihre Angriffsstärken und ging mit einem 2 Tore Vorsprung in die verdiente Halbzeitpause.

Der zweite Spielabschnitt war dann eine klare Sache für die Baggerseepiraten. Schnelle Tempogegenstöße und eine insgesamt gute Abschlussquote ließen den Vorsprung auf der Anzeigentafel auf zwischenzeitlich 9 Tore anwachsen. Am Ende stand es 32:24 für die HSG.

Das Trainer/Betreuerteam Maike Weiland, John Meincke und Sven Weisbrich konnte mit einer guten Mannschaftsleistung zufrieden den Heimweg antreten.

Das nächste Spiel der mC2 findet am 5. März  bei der SG Hainburg 2 statt.

Es spielten: Finn Rieser (TW), Jan Rhein (TW), Jonas Brandt, Paul Christan, Collin Liebrecht, Colin Krause, Louis Meincke, Niklas Preisendörfer, Matthäus Trautmann, Luca Stark, Nico Weiland, Tim Weiland

(Text: PM HSG Rodgau Nieder-Roden)