Sinnvoll von Ungenutztem trennen: Der 2. März ist der „Tag der alten Dinge“

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(Foto: PurPura auf Picabay)

Zeit für einen Besuch in den Secondhand-Shops von Oxfam

Die Kommode im Schlafzimmer quillt mit Kleidung über, auf das Regalbrett im Wohnzimmer passt kein Buch mehr und in der Küchenschublade findet kein weiterer Topf Platz. Wem das bekannt vorkommt, sollte im Oxfam Shop vorbeischauen: Über die Secondhand-Läden der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation finden aussortierte Dinge ein neues Zuhause. So geben Sie nicht nur sinnvoll Ihre ungeliebten Stücke weiter, sondern können auch noch für den guten Zweck shoppen. Der „Tag der alten Dinge“ am 2. März ist ein idealer Anlass für den Besuch in einem Oxfam Shop.

In den Shops der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam warten Stangen voll Kleidung, an denen vom hippen Vintageteil bis zum schlichten T-Shirt alles hängt. An den Wänden sind die Regale gefüllt mit Dekorations- und Haushaltsartikeln. In einer anderen Ecke werden Bücherfans fündig: vom Krimi bis zum Historischen Roman ist alles dabei. Das Besondere an dem Sortiment: Es sind Spenden.

Jeden Tag kommt Neues

“Jeden Tag geben Menschen bei uns Dinge ab, die sie aussortiert haben und die ein neues Zuhause suchen,” sagt Manuela Hossner, die sich bereits seit 14 Jahren ehrenamtlich im Shop in Nürnberg engagiert. So warten täglich neue Stücke darauf, im Shop entdeckt zu werden. Manche Leute kommen deswegen regelmäßig vorbei, um zu stöbern.

Shop-Referentin Yvonne Salamon erklärt „Abgegeben werden kann vom Mantel bis zum Bilderrahmen alles. Wichtig ist nur, dass die Dinge in einem sehr guten Zustand sind.“ So kommt es auch vor, dass sich unter den Spenden richtige Schätze befinden: „Vor kurzem hatten wir zum Beispiel einen schicken Burberry Trenchcoat oder eine hundert Jahre alte Puppenstube,“ verrät Salamon.

Secondhand-Shopping ist nachhaltig und wie eine Schatzsuche im Alltag

Neben jenen, die Ausrangiertem ein zweites Zuhause geben möchten, kommen also auch Menschen, die auf der Suche nach besonderen Einzelstücken sind, voll auf ihre Kosten. Zum Saisonstart freuen sich die Oxfam Shops aktuell vor allem über gut erhaltene Frühjahrs- und Sommermode. Das Praktische am Spenden im Shop: Man wird gut erhaltenes Aussortiertes sofort los. Das spart Versand-Stress und CO2.

Überflüssiges auf diese Weise flüssig zu machen, ist also nicht nur nachhaltig und vermeidet Müll – es tut auch Gutes: Die erwirtschafteten Mittel, die die Secondhand-Läden erzielen, kommen Oxfams weltweiter Arbeit zugute. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation unterstützt Menschen dabei, sich dauerhaft aus der Armut zu befreien.

Oxfam unterstützt Menschen weltweit, sich aus der Armut zu befreien

Deutschlandweit engagieren sich rund 3.400 Ehrenamtliche in den 55 Oxfam Shops für die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation. Oxfam mobilisiert gemeinsam mit 3.000 lokalen Partnerorganisationen weltweit Menschen, sich aus der Armut zu befreien. Menschen, die in Krisen- und Katastrophengebieten leben, versorgt Oxfam mit Trinkwasser und Nahrung – aktuell etwa in Syrien oder in Ostafrika. Mit politischer Kampagnenarbeit setzt sich Oxfam unter anderem dafür ein, dass die Menschen, die unsere Lebensmittel produzieren, fair bezahlt und ihre Rechte geachtet werden.

Mehr zu den Oxfam Shops unter: www.oxfam-shops.de.

(Text: PM Oxfam Deutschland Shops gGmb)