Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Neuaufstellung des Lärmaktionsplans für den Flughafen Frankfurt startet

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(Symbolfoto: Gerhard G. auf Pixabay)

In der Sitzung der Fluglärmkommission für den Flughafen Frankfurt war neben der Diskussion über Berechnungsverfahren für Fluglärmkartierungen die anstehende Neuaufstellung des Lärmaktionsplans für den Flughafen Frankfurt Thema. Mittels dieses Lärmaktionsplans sollen unter anderem neue Maßnahmen zur Fluglärmminderung erfasst, katalogisiert und zur Umsetzung empfohlen bzw. soll der Fortschritt bei bestehenden Maßnahmen dokumentiert werden.

Das für die Aufstellung des Plans zuständige Regierungspräsidium Darmstadt berichtete, dass die Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung am Montag, 27. Februar, starten und über das hessische Beteiligungsportal (siehe https://beteiligungsportal.hessen.de/portal/hauptportal/startseite) bis Sonntag, 30. April, möglich sein wird. Im Anschluss an eine Auswertungsphase folgt Anfang 2024 eine weitere Beteiligungsrunde, bevor der neue Lärmaktionsplan dann voraussichtlich im Sommer 2024 veröffentlicht werden soll.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Sitzung war die turnusmäßige Neuwahl des Vorstands der Fluglärmkommission. Als Nachfolger für den im Dezember 2022 verstorbenen langjährigen Vorstandsvorsitzenden Thomas Jühe wurde der Offenbacher Stadtrat Paul-Gerhard Weiß gewählt. Auf Vorschlag des bisherigen Vorstands stand auch der Darmstädter Umweltdezernent Michael Kolmer als weiteres Vorstandsmitglied zur Wahl. Weiß und Kolmer wurden mit großer Mehrheit gewählt.

„Ich danke den Mitgliedern der Kommission sehr für das ausgesprochene Vertrauen und freue mich über die Wahl der weiteren neuen Mitglieder des Vorstands. Meine Wahl in den Vorstand sehe ich auch als Bestätigung für den in den vergangenen Jahren eingeschlagenen Kurs der Wissenschaftsstadt Darmstadt, im kritisch-konstruktiven Austausch in der Kommission und mit den beteiligten Institutionen Stück für Stück an einer Verbesserung der Fluglärmsituation in der Region zu arbeiten.

Schnellschüsse und unerfüllbare Maximalforderungen bringen uns hier bei den geltenden Rahmenbedingungen nicht weiter. In diesem Sinne will ich mich auch bei der Arbeit im Vorstand der Kommission engagiert einbringen“, so Kolmer.

(Text: PM Wissenschaftsstadt Darmstadt)