20 Verletzte durch Reizgas an Wiesbadener Schule

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(Symbolfoto: Jonas Augustin auf Pixabay)

Am gestrigen Donnerstag (23.) hat ein Jugendlicher in einer Wiesbadener Schule Reizgas versprüht und hierdurch 20 Personen verletzt.

Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei wurden am Mittag zu einer Schule in die Rudolf-Dyckehoff-Straße gerufen, da es dort zu einem Einsatz von Reizgas gekommen sein soll. Die Einsatzkräfte eilten mit einem Großaufgebot zur Schule, da bereits von mehreren Verletzten berichtet worden war. Zwei betroffene Klassen hatten sich bereits ins Freie begeben, die restlichen Klassen verblieben in den Klassenräumen, um nicht in Kontakt mit dem Reizgas zu kommen. Rettungsdienst und Notärzte kümmerten sich um die Verletzten, die Feuerwehr lüftete die Räumlichkeiten und nahm Messungen vor.

Von der Polizei wurden die Daten der Geschädigten erfasst und der 14-jährige Tatverdächtige ermittelt. In seiner Jacke wurde versteckt das Reizgasspray aufgefunden. Insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler klagten über Atemwegsbeschwerden, konnten aber alle nach Behandlung noch vor Ort wieder entlassen werden. Den 14-Jährigen übergaben die Beamten an seine Erziehungsberechtigten.

Die Feuerwehr gab das Schulgebäude nach der intensiven Lüftung wieder frei. Die Ermittler des Haus des Jugendrechts in Wiesbaden ermitteln und nehmen Hinweise unter der Rufnummer 0611/345-0 entgegen.

(Text: PM PP Westhessen)