1250 Jahre Alsbach: Die Vorbereitungen für das Festwochenende vom 28. bis 30. Juli laufen

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Blick vom Melibokus nach Nordwest auf Alsbach (Alsbach-Hähnlein) mit dem Alsbacher Schloss (vorne) und Bickenbach (Bildmitte), Hessen, Deutschland. (Foto: Kpaugustin auf WikimediaCommons)

Das große Festwochenende zum 1250. Geburtstag von Alsbach rückt näher. Nachdem Alsbach-Hähnleins größter Ortsteil erstmals im Jahr 773 im Lorscher Codex erwähnt wurde, dürfen sich Bürgerinnen und Bürger, aber auch Freunde der Gemeinde auf das große Festwochenende vom 28. bis 30. Juli freuen. Es wird unter dem Motto stehen: „1250 Jahre Alsbach – alle feiern mit“.

Gemeinsam mit den Vereinen und einem eigens gebildeten Organisations-Komitee plant Alsbach-Hähnlein das Fest bereits seit längerem und konnte zwei grandiose Bands gewinnen, die mit den Festteilnehmerinnen und Festteilnehmern am Freitag- bzw. Samstagabend in der Erpelanlage feiern werden.

Am Freitagabend, 28. Juli, spielen ab etwa 19.30 Uhr die „Beat Brothers“ (https://beat-brothers.de), am Samstagabend, 29. Juli, ab etwa 20 Uhr die „Groove Generation“ (http://www.thegroovegeneration.de). Für Sonntag ist dann ein Grenzgang, ein zünftiger Frühschoppen und ein buntes Familienprogramm geplant. Das Ganze wird durch weitere Programmpunkte in Kooperation mit den Vereinen ergänzt. Zusätzliche Veranstaltungen runden in den vier bis sechs Wochen vor dem Fest das Jubiläumsprogramm ab.

„Schlemmermeile“ in der Alten Bergstraße

Fest steht bereits, dass die Alte Bergstraße zwischen Kreisel und Friedhof in das Event mit einbezogen wird. Hier wird vor allem eine Art „Schlemmermeile“ entstehen, um die angrenzende Erpelanlage bestmöglich für das gemütliche Beisammensein zu nutzen. Deshalb wird rund um das Festwochenende hier eine vorübergehende Straßensperrung nötig werden. Die direkt betroffenen Anwohner werden in den nächsten Tagen informiert. Die Gemeinde geht aktuell davon aus, dass im März eine Begehung der Umleitungsstrecke mit den Verantwortlichen übergeordneter Behörden stattfindet, die allerdings bereits vor Wochen keine grundsätzlichen Bedenken gegen die Pläne äußerten.
Essen, trinken, feiern – alles mit dabei

Wie heißt es in Ankündigungen immer so schön? Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Und auch wenn dieser Satz inzwischen ein wenig aus der Zeit gefallen klingt: Die Botschaft stimmt. Nicht nur, dass sich das Organisationskomitee bereits mit den Vereinen abgestimmt hat, wie sie das Fest kulinarisch unterstützen möchten. Zur Ergänzung des Angebots wird dabei zusätzlich auf die Gastronomie vor Ort und professionelle Dienstleister gesetzt, die schon an vielen anderen Stellen unter Beweis gestellt haben, dass sie ein größeres Publikum hervorragend versorgen können.

Absprachen mit der bevorzugten Brauerei werden bereits geführt und auch die Gespräche mit dem Getränkelieferanten sind weit vorangeschritten. In der Erpelanlage wird zudem ein gemeinsames Weindorf errichtet, in dem Fans des gediegenen Rebensafts auf ihre Kosten kommen.

Und wo gibt es Tickets?

Wer jetzt schon Karten buchen möchte, kann ganz entspannt bleiben. Denn alle Auftritte gibt es bei freiem Eintritt. Tickets werden nicht benötigt. Natürlich muss das Fest trotzdem finanziert werden. Dabei geht es nicht nur um das offensichtliche Programm oder die Technik, für die Alsbach-Hähnlein die „Young Dimension-Eventtechnik“ aus Bürstadt gewinnen konnten. Auch das Sicherheitskonzept, das extern vergeben wird, muss bezahlt werden. Daneben Infrastruktur wie Strom, Wasser oder Toilettenwagen sowie anfallende Gebühren wie etwa Abgaben an die GEMA. Neben 12.500 Euro, die die Gemeindevertretung in ihrem Haushalt bereits zur Verfügung gestellt hat, gibt es bereits Spendenzusagen in erheblicher Höhe, auch wenn die Akquise hier noch weitergehen muss.

Ein zentraler Teil der Refinanzierung wird auch der Einsatz eines sogenannten Kulturbechers. Der ist am Festwochenende gegen eine geringe Gebühr zu erwerben, deren genaue Höhe in den nächsten Wochen noch festgelegt wird. Diesen Becher können Festbesucher dann einmalig kaufen, das gesamte Wochenende nutzen und erhalten darin ihre Getränke. Wer ein neues Getränk möchte, tauscht einfach den benutzten Becher gegen ein gespültes Exemplar aus – und ganz nebenbei bleibt die Erpelanlage frei von Scherben.
Aktuell laufen die Planungen auf Hochtouren. Doch Bürgermeister Sebastian Bubenzer betont schon jetzt: „Wir sind sehr zuversichtlich, bis zum Festwochenende sukzessive aus einzelnen Puzzle-Teilen ein schönes Gesamtbild zusammenzusetzen. Nicht zuletzt dank der Tatsache, dass die Vereine und insbesondere deren Vertreter im Organisationskomitee mit Herz bei der Sache sind. Dafür vielen Dank.“

(Text: PM Alsbach-Hähnlein)