Obertshausen: Mahnwache und Gedenkstunde am 23. Februar am Bürgerhaus

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Am vergangenen Mittwoch, 15. Februar, riefen Obertshausens Bürgermeister Manuel Friedrich, Stadtverordnetenvorsteher Anthony Giordano und der Ausländerbeirat zu einer Gedenkstunde am Bürgerhaus Hausen auf. Insgesamt rund 200 Personen versammelten sich, um an die Opfer der Erdbeben in der Türkei und in Syrien zu gedenken. (Foto: Stadt Obertshausen)

Vor einem Jahr war plötzlich alles anders: Es herrscht Krieg in Europa. Am 24. Februar jährt sich dieser Krieg in der Ukraine zum ersten Mal. Ein trauriger Jahrestag. Noch immer ist dort kein Frieden. Die Menschen in der Ukraine leiden weiter unter dem Angriff Russlands. Viele sind geflohen – auch nach Deutschland.

Anlässlich des Jahrestages rufen Bürgermeister Manuel Friedrich, Erster Stadtrat Michael Möser und Stadtverordnetenvorsteher Anthony Giordano erneut zur Teilnahme an einer Mahnwache auf. Am Donnerstag, 23. Februar, um 19 Uhr findet auf dem Bürgerhaus-Vorplatz wieder eine Mahnwache als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine, für die Demokratie und für Frieden statt.

„Wir sind immer noch fassungslos über den russischen Gewaltakt, verbunden mit dem militärischen Einmarsch in den souveränen Staat Ukraine“, sagt Obertshausens Bürgermeister Manuel Friedrich. „Auch ein Jahr nach Kriegsbeginn ist der Frieden immer noch nicht in Sicht. Viele Ukrainerinnen und Ukrainer sind aus ihrer Heimat geflohen, einige haben auch in Obertshausen Schutz gefunden. Für sie und die Menschen in der Ukraine wollen wir wieder zusammenkommen, um der Opfer zu gedenken und uns gemeinsam gegen den Krieg und für den Frieden auszusprechen.“

Bürgerinnen und Bürger können dann auf dem Vorplatz des Bürgerhauses in Gesprächen sowie in Stille ihre Solidarität mit den Menschen aus der Ukraine zum Ausdruck zu bringen. Alle, die ein Zeichen für Frieden setzen möchten, sind herzlich eingeladen zu kommen, um ihre Verbundenheit zu zeigen und auf Wunsch zu beten. Jeder kann wieder eine Kerze oder ein anderes Andenken mitbringen.

An dieser Mahnwache nehmen ebenfalls wieder Vertreterinnen und Vertreter der beiden katholischen Gemeinden – der katholischen Pfarrgemeinde St. Pius und St. Josef sowie der katholischen Pfarrgemeinde Herz-Jesu und St. Thomas Morus – und der evangelischen Waldkirchengemeinde teil. Auch Bernhard Langert, der bereits etliche Hilfstransporte für die Ukraine organisiert und begleitet hat, wird an diesem Abend vor Ort sein.

Neben den Redebeiträgen anlässlich der Mahnwache soll bei diesem Treffen auch die Solidarität sowie das Gedenken der Obertshausenerinnen und Obertshausener gegenüber den Opfern der deutschen Flutkatstrophe im Juli 2021 sowie gegenüber den Erdbebenopfern 2023 in der Türkei und Syrien zum Ausdruck kommen.

Claudia Schrader, die gemeinsam mit ihrer Tochter Vanessa Preisträgerin des Obertshausener Förderpreises Bürgerengagement 2020/21 ist, berichtet von der aktuellen Situation im Ahrtal. Immer noch hilft sie, wo sie helfen kann.

Auch Vertreterinnen und Vertreter des Obertshausener Ausländerbeirats sowie der türkischen Vereine der Stadt werden am Donnerstag, 23. Februar, ab 19 Uhr am Bürgerhaus anwesend sein.

(Text: PM Stadt Obertshausen)