Frankfurt: Gedenken der Opfer des Anschlags in Hanau am 19. Februar 2020

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(Symbolfoto: pixel2013 au Pixabay)

Die Kommunale Ausländerinnen- und Ausländervertretung (KAV) veranstaltet eine Kundgebung zum Gedenken an die Opfer des Anschlags in Hanau vom 19. Februar 2020. Bei dem rechtsextremen Terrorakt wurden eine Bürgerin und acht Bürger mit familiärer Migrationsgeschichte ermordet.

Am Samstag, 18. Februar, werden die Mitglieder der KAV gemeinsam den neun unschuldigen Menschen gedenken, die von einem rechtsextremen Attentäter ermordet wurden, und ihre Solidarität mit den Hinterbliebenen und Überlebenden zeigen.

Zu diesem Zweck lädt die KAV alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Kundgebung auf dem Rathenauplatz (Nähe Hauptwache) in Frankfurt ein. Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr und dauert bis 15.30 Uhr.

Es werden Rednerinnen und Redner aus der Politik, der Zivilgesellschaft und den betroffenen Communities sprechen, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Opferfamilien sowie Vertreterinnen und Vertreter von Migrantenorganisationen.

Mit dabei sind Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner, Jumas Medoff, Vorsitzender der Kommunalen Ausländervertretung, Uwe Becker, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten, Mike Josef, Stadtrat und Dezernent für Planen, Wohnen und Sport, Manuela Rottmann, Mitglied des Deutschen Bundestages, Yanki Pürsün, Mitglied des Hessischen Landtags, Eileen O’Sullivan, Stadträtin und Dezernentin für Digitalisierung, die Stadtverordneten Pearl Hahn, Anita Akmadza, Daniela Mehler-Würzbach, Enis Gülegen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen, Christine Buchholz, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages, Dieter Bahndorf von Aufstehen gegen Rasissmus, Ali Seddadi von der Abu Bakr Moschee, Mustapha Lamjahdi von der KAV sowie weitere Akteure aus der Zivilgesellschaft.

Die KAV möchte mit dieser Kundgebung ein starkes Signal gegen Rassismus, Hass und Gewalt senden und ihre Forderungen nach konkreten Maßnahmen zur Stärkung der Demokratie, der Menschenrechte und der interkulturellen Verständigung bekräftigen.

Die KAV ruft alle Frankfurterinnen und Frankfurter und alle Freunde und Unterstützer der Stadt auf, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen für ein friedliches und solidarisches Zusammenleben zu setzen.

(Text: PM Stadt Frankfurt)