Frankfurt feiert den Super Bowl LVII mit NFL-Star Luke Kuechly

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Im Bild (v.l.): Florian Hauser, Patrik Meyer, Luke Kuechly und Moderator Steffen Popp (Foto: Eintracht Frankfurt Stadion GmbH)
Ausgelassene Stimmung bei der Watch Party im Deutsche Bank Park

American Football hat sich zu einer der beliebtesten Sportarten in Deutschland entwickelt. Das gilt insbesondere für Frankfurt: Am gestrigen Sonntagabend, 12. Februar, trafen sich 1200 Fans im Stadion von Eintracht Frankfurt, um bis in die frühen Morgenstunden beim Finale der amerikanischen Profiliga NFL mitzufeiern. Gemeinsam mit der Frankfurt Galaxy und den Carolina Panthers, die mit Club-Legende Luke Kuechly sowie Cheerleadern, Trommlern und Maskottchen Sir Purr vertreten waren, feierten sie den Sport, der in der Stadt auf eine lange Tradition zurückblickt.

Schon 1977 wurden die Frankfurter Löwen als erstes Football-Team in Deutschland gegründet, Galaxy als Rekordmeister der NFL Europe und erster Sieger der 2020 gegründeten European League of Football verankerte die Stadt fest auf der Weltkarte des Sports. Grund genug für Eintracht Frankfurt, die Leidenschaft für das fliegende Ei im Rhein-Main-Gebiet weiter anzufachen. Ihre intensiven Bemühungen waren entscheidend für die Auswahl Frankfurts als NFL-Spielort in Deutschland, die kommenden Spiele werden von der Eintracht Frankfurt Stadion GmbH ausgerichtet.

Ein besonderes Highlight

Patrik Meyer, Geschäftsführer der Eintracht Frankfurt Stadion GmbH, sagt: „Der Super Bowl mit den Philadelphia Eagles und den Kansas City Chiefs war ein besonderes Highlight. Es hat Spaß gemacht, eine Watch Party für so viele Fans auszurichten. Ebenso wichtig ist für uns der gesellschaftliche Zusammenhalt. Dass Sportdezernent Mike Josef, Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst und weitere Vertreterinnen und Vertreter der Stadt trotz des Termins mitten in der Nacht bei uns waren, zeigt, wie sehr uns der Sport verbindet. Wir alle stehen hinter dem American Football.“

Bereits seit Donnerstag, 9. Februar, hatte eine Illumination Passantinnen und Passanten in der Frankfurter Innenstadt Gelegenheit geboten, sich auf das größte Einzelsportevent der Welt einzustimmen. An die Römerfassade projizierte Highlights der vergangenen Saison stellten die Mannschaften und ihre Starspieler vor. „Wir sind stolz auf die Kooperation der NFL mit der Stadt Frankfurt. Die positive Resonanz auf die spektakuläre Illumination des Römers hat gezeigt, wie sehr sich die Frankfurter:innen auf die NFL freuen“, sagt Sportdezernent Josef. „Mit dem Sieg der Kansas City Chiefs ist klar, dass der Super Bowl-Gewinner in diesem Jahr in Deutschland und hoffentlich auch in Frankfurt spielen wird. Wir stehen mit der Eintracht als Ausrichter in engem Kontakt mit der NFL und warten gespannt auf die Entscheidung über die Vergabe der Spiele im Mai.“

Engagement der amerikanischen Profiliga in Frankfurt hat stark zugenommen

Das Engagement der amerikanischen Profiliga in Frankfurt hat in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Bereits im September hatten die Panthers mit Starbesetzung zu einem Public Viewing Event im Deutsche Bank Park geladen. Die NFL-Rekordmeister New England Patriots, die als eines der Deutschland-Teams 2023 bereits feststehen, waren beeindruckt von den Möglichkeiten der Stadt. Nun waren es wieder die Panthers, die mit Luke Kuechly einen der besten Linebacker des vergangenen Jahrzehnts an den Main brachten. Er bestritt 2016 den Super Bowl 50 und berichtete den Fans im ausverkauften Adler Business Club von seiner Zeit als Profi.

Stadträtin Wüst sagt: „In Frankfurt treffen hohe Lebensqualität und ideale Standortbedingungen auf eine weltoffene, international geprägte Gesellschaft. Das hat die NFL erkannt und Frankfurt als einen ihrer Spielorte in Deutschland ausgewählt. Die fantastische Stimmung heute hat gezeigt, dass diese Entscheidung goldrichtig war. Wir spüren die Vorfreude unserer Bürgerinnen und Bürger, der Gewerbetreibenden und Gastronomen, die durch den engen Kontakt der Teams weiter angeheizt wird. Gemeinsam wollen wir zeigen, wie viel unsere Stadt zu bieten hat.“

(Text: PM Stadt Frankfurt)