Deeskalationsworkshop an den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg in Groß-Umstadt

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Gernot Walter, Leitende Pflegekraft des Zentrums für Seelische Gesundheit an den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg. (Foto: Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg)

Herausforderndes Verhalten und aggressiv erlebte Interaktion sind für viele Menschen eine Belastung, die Beziehungen beeinträchtigen können. Einen konstruktiven Umgang mit solchen Momenten wünschen sich viele Menschen. Nicht nur, aber besonders Betroffene, Angehörige und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Psychiatrie.

Am Bildungszentrum der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg (Krankenhausstraße 13 in Groß-Umstadt) steht daher am Samstag, 25. Februar, von 9 bis 16 Uhr ein „Trialogischer Deeskalationsworkshop“ an. Das Konzept für diesen Workshop wurde in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit Vertretern von Klinik, Selbsthilfe, Angehörigenverband und Psychoseminar im Rahmen eines Projekts des Hessischen Sozialministeriums erarbeitet.

„Es geht uns um den Austausch von Erfahrungen und Perspektiven zum Erleben herausfordernder Situationen und Krisen“, erläutert Gernot Walter, Leitende Pflegekraft des Zentrums für Seelische Gesundheit an den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg. Er ist Diplompflegewirt und Fachkrankenpfleger für Psychiatrie sowie als Trainer, Berater und Ausbilder seit 20 Jahren regional, national und international in Projekte zur Gewaltprävention im Gesundheits- und Sozialwesen eingebunden.

So wird es Kurzvorträge und Präsentationen geben, Gruppenarbeiten und Übungen sowie Gruppendiskussionen. Außerdem Selbstwahrnehmungs-, Kommunikations- und körperliche Übungen.

Es stehen 15 Plätze zur Verfügung, die gleichmäßig mit Betroffenen, Angehörigen und Mitarbeitern besetzt werden sollen. Der Workshop ist kostenfrei. Bei ausreichender Nachfrage gibt es die Möglichkeit, eine Woche zuvor, am 18. Februar, einen weiteren Termin anzubieten.

Anmeldungen: g.walter@kreiskliniken-dadi.de.

(Text: PM Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg)