Endlich wieder Adventsmarkt in Nieder-Roden

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Der Besuch auf dem Adventsmarkt war mehr als gut. (Foto: ah)

Der Nieder-Röder Adventsmarkt am zweiten Adventswochenende ist eigentliche ein fester Termin im Veranstaltungskalender in Nieder-Roden und Rodgau und viele freuten sich immer auf den Besuch dieses Weihnachtsmarktes mit der dichtesten Atmosphäre in Rodgau. Allerdings musste er zwei Jahre pausieren.

Am Wochenende war es endlich wieder soweit und spätestens am Abend merkte man, wie sehr er vermisst worden ist, denn der Besuch war mehr als gut. Organisiert von der Katholischen Pfarrgemeinde St. Matthias drängten sich 23 Stände auf auf dem Kirchplatz, in Turm- und Schulstraße, um die Sankt Matthias Kirche, das Pfarrheim und das Heimatmuseum im alten Ortskern von Nieder-Roden. Die Organisatoren des Marktes haben erfolgreich die Besinnlichkeit der Adventszeit in den Vordergrund gerückt und bieten damit einen angenehmen Gegenpol zu den großen kommerziell ausgerichteten Märkten. Fast alle Stände werden von Ehrenamtlichen, Vereinen, Parteien und Gruppierungen gestellt und die Marktorganisatoren verzichten auf jeglichen Profit – die Gemeinschaft steht im Vordergrund.

Das Angebot an Essen und Trinken war abwechslungsreich wie gewohnt. So gab es diesmal beim Arbeitskreis für Heimatkunde in Nieder-Roden (AKHNR) In diesem Jahr gibt es Erbsensuppe aus dem Kessel, beheizt nach traditioneller Art mit Holzfeuer, dazu Schmalzbrote, heiße Fleischwürste. Die Frauen und Männern der Gymnastikabteilung der SG Nieder-Roden bot in ihrer Suppenbar: Erbsen-Minzsuppe, Süßkartoffelsuppe, Bohnensuppe und Kürbissuppe. Bei den Getränken dominierten natürlich die warmen und heißen Getränke, angefangen mit rotem Glühwein aus Merlot-Trauben und weißen Glühwein aus Chardonnay, heißer Slivowitz, bis hin zum Bio-Festtags Glühwein und heißem Äppler, Hasi oder Pfeffi-Shots beim Kerbverein.

Spendenübergabe an den Hospizverein. (Foto: ah)

Aber der Kerbverein war nicht nur mit einem Stand aktiv. Wer die Kerbborschen und -mädchen kennt, der weiß, dass sie zwar kräftig feiern können, aber in dieser Zeit auch aktiv für einen sozialen Zweck Geldspenden sammeln. Inzwischen ist es gute Tradition, dass der Erlös während des Adventsmarktes überreicht wird. In diesem Jahr konnten die Kerbborschen und -mädchen 1800 Euro dem Hospiz am Wasserturm überreichen.

(Text: ah)