Wiesbaden: ESWE für Nachhaltigkeit ausgezeichnet

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Michelle Weis und Johannes Kraft (Abteilung Kundenlösung) nehmen den NachhaltigkeitsAWARD für ESWE beim Ludwig-Erhard-Gipfel entgegen. (Foto: Landeshauptstadt Wiesbaden)

Silber für „Community Ladesäule“

Wie wichtig eine zuverlässige Energieversorgung ist, zeigt sich besonders in Krisenzeiten. Als kommunal getragenes Unternehmen sichert ESWE die Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger in der Region. Seit Jahrzehnten baut der Wiesbadener Energiedienstleister die nötige Infrastruktur aus und gestaltet die Entwicklung der Stadt mit – so zum Beispiel auch im Bereich der Elektromobilität. Dafür wurde ESWE Versorgung jetzt mit dem NachhaltigkeitsAWARD 2022 ausgezeichnet.

Verliehen wurde der wichtige Preis von der renommierten „Zeitung für kommunale Wirtschaft“ (ZfK) im Rahmen des Ludwig-Erhard-Gipfels. Auf der Konferenz am bayerischen Tegernsee treffen sich prominente Köpfe aus Wirtschaft, Politik und Medien. Insgesamt 70 Bewerbungen waren für den Preis eingegangen. „Wir wollen beispielhaft Vorzeigeprojekte herausstellen, die übertragbar sind auf andere Kommunen“, erklärt Carsten Wagner, Geschäftsführer des VKU-Verlages, der die ZfK herausgibt. „Dies soll andere kommunale Unternehmen zum Nachahmen motivieren.“

Einbeziehen der Bürger*innen in die Planung eines bedarfsgerechten und effizienten Ladesäulen-Netzwerks

Hier konnte ESWE Versorgung die Redaktion und die Leser der ZfK überzeugen. In der Kategorie „Mobilität“ gewann ESWE den NachhaltigkeitsAWARD 2022 in Silber für das neuartige Konzept der „Community Ladesäule“. Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge geht ESWE nämlich völlig neue Wege und bezieht alle Bürgerinnen und Bürger in die Planung eines bedarfsgerechten und effizienten Ladesäulen-Netzwerks für die hessische Landeshauptstadt und die Region mit ein. „Beim Ausbau einer nachhaltigen Infrastruktur stehen für uns die Menschen im Vordergrund“, erläutert Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „So orientieren wir uns auch bei der Planung und Ausgestaltung von Lademöglichkeiten am tatsächlichen Bedarf vor Ort.“

Möglich macht das die ESWE-Idee der „Community Ladesäule“: Unter www.eswe-versorgung.de/cls kann jede Wiesbadenerin und jeder Wiesbadener vorschlagen, wo eine neue E-Tankstelle errichtet werden soll. ESWE-Expertinnen und Experten prüfen dann, welche Standorte technisch geeignet sind und tragen sie auf einer interaktiven Karte ein. Interessierte können die Realisierung dann mit einem Betrag zwischen 50 und 500 Euro unterstützen. Ist das Sparziel erreicht, beginnt ESWE mit den Bauarbeiten. Allen Geldgebenden wird der von ihnen hinterlegte Betrag auf ihrer ESWE-Ladekarte gutgeschrieben. Diese Gutschrift kann dann sofort beim Aufladen des Fahrzeugs genutzt werden.

„Diese Auszeichnung ist für uns ein wichtiger Ansporn“, sagt Ralf Schodlok. „Sie beweist uns, dass wir mit unseren Konzepten zur Energie- und Mobilitätswende unsere Stadt noch nachhaltiger und zukunftssicherer gestalten. Das sehen wir als unsere Verantwortung.“

(Text: PM Landeshauptstadt Wiesbaden)